Über die Schulter schauen mit dem Vis-Talk

Zwei Personen sitzen an einem Tisch und besprechen ein Thema aus dem Unterricht. Dabei wird der Tisch zu Bühne, denn der Visualizer nimmt die Tischfläche und das Gespräch auf. Filmemacher, Sekundarlehrer und Medientechniker Iuri Rigo erklärt im Interview, wie diese einfache didaktische Methode funktioniert, was den Vis-Talk von einer «normalen» Präsentation unterscheidet und zeigt, wie vielseitig sie sich einsetzen lässt.

Vis-Talk als Bühne: mit Hauptbühne, Nebenbühnen und «hors cadres». (Bild: Iuri Rigo)

Was ist ein Vis-Talk?

Ein Vis-Talk ist eine didaktische Methode. Zwei Personen sitzen an einem Tisch. Eine Person spricht zur anderen über ein Thema und das Ganze wird vom Visualizer aufgenommen. Daher Vis-Talk, ein Gespräch unter dem Visualizer. Aber ich mache einen Perspektivenwechsel, habe nicht die Sicht des Zuhörers, sondern die Sicht des Präsentierenden und wandere sozusagen in seinen Kopf.

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Rassismus in Unterrichtsmaterial – was tun?

Viele Lehrmittel sind im Einsatz – in einigen gibt es Bilder und Texte, die diskussionswürdig sind

«Die Schulbücher sind in ihrem Kern rassistisch» – Die Vorwürfe im Sonntagsblick vom 15. November 2020 waren klar und massiv. Doch welche Konsequenzen hat dieses Urteil für den Unterricht? Sollen die Kantone die Schulbücher aus dem Verkehr ziehen? Und wie geht man mit Unterrichtsmaterial aus dem Internet um, das von niemandem zentral überprüft wird? Bryan Stutz, Fachexperte Deutsch, und Alexandra Binnenkade, Fachexpertin RZG am Pädagogischen Zentrum, finden: Es gibt bessere Wege, als Bücher zu verbieten.

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